Nur wer selber nicht in die Schlacht zieht, kann für Krieg sein!

Zum Tag der Befreiung – und seiner Bedeutung heute

Vor 77 Jahren, am 8. Mai 1945, wurde Europa von den Alliierten endgültig vom mörderischen Terror und Vernichtungskrieg des deutschen Hitlerfaschismus befreit. Er hatte auf dem Kontinent 55 Milionen Opfer gefordert – an den Fronten, in der Zivilbevölkerung und durch millionenfache Zwangsarbeit, Ermordung und Vernichtung von Menschen. – „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“, so hieß es danach über Jahrzehnte von einer überwältigenden Mehrheit der europäischen Bevölkerung.

Doch aktuell wird genau dieses Bekenntnis ausgehöhlt, wenn im Falle des russischen Krieges gegen die Ukraine immer mehr Waffen den Krieg verlängern sollen, Lösungsansätze für ein schnelles Kriegsende ausgeschlagen werden und Pazifismus als „aus der Zeit gefallen“ verunglimpft wird. – Denn: Erst recht heute ist ein Krieg nicht mehr zu gewinnen.

Profit daraus schlagen nur die Konzerne, der Militärapparat und deren politische Vasallen. Verlieren tun ihn die betroffenen Bewohner*innen, die Soldaten auf allen Seiten und die vielen Menschen weltweit, die durch rasant steigende Kosten für alles Lebensnotwendige auf der Strecke bleiben. – Die, die Krieg und Waffenlieferungen anfeuern, sind nie diejenigen, die an die Fronten ziehen oder vor Ort bombardiert, vertrieben, misshandelt oder getötet werden. Sie geben vor, die Welt mit militärischen Mitteln zu „ordnen“, aber sie schicken die vielen Anderen zum Sterben vor! – Das ist schäbig und widerspricht der Sehnsucht nach Frieden bei der übergroßen Mehrheit der Menschen!

Zum schnellen Schweigen der Waffen auf allen Seiten gibt es keine menschenwürdige Alternative – weder in der Ukraine noch im Jemen noch im Nahen und Mittleren Osten noch in allen anderen Kriegsgebieten dieser Welt. – „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt“, schrieb Johannes R. Becher 1949 unter dem noch lebendigen Eindruck millionenfachen Leides und der Zerstörung nach dem europaweiten Terror der Hitlerfaschisten. Und: „Lasst das Licht des Friedens scheinen, dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint.“ – So soll es sein, so MUSS es sein!

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