„Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge“

Und auch ein nicht stattgefundener Krieg wird mit Lügen enden, weil die „westlichen Werte“ es so brauchen…

Der in der Überschrift genannte Satz ist mittlerweile allseits bekannt und belegt. Seitens des Westens sind mit zahlreichen Lügen Bombardements und Kriege inszeniert worden, für deren Brutalität er sich vorher und hinterher reinwaschen wollte, wie bei der Tonking-Lüge in Vietnam 1964 oder 2003 im Irak, wo der Krieg mit einem vermeintlichen Anti-Terror-Einsatz im Namen von „Freedom & Democracy“ entfesselt wurde.

Wir erinnern uns: Saddam Hussein sollte Giftgasdepots angelegt haben, die trotz Experten-Untersuchungen nie gefunden wurden und auch nicht existiert hatten. Heraus kam das erst, nachdem die USA nebst einigen Nato-Verbündeten vorsätzlich vor der UNO gelogen hatten, danach völkerrechtswidrig in den Irak eingefallen und das Land in einen „Failed State“ verwandelt hatten – nebst Stärkung der IS-Terrorbanden…

Was sich die USA mit CIA und Pentagon sowie mit der von ihr geführten Nato und den meisten mit ihr verbündeten Regierungen derzeit leisten, um Russland als Aggressor darzustellen, die eigene militärische und ökonomische Macht auszubauen und so die Kriegsbereitschaft im Osten Europas zu erhöhen, wird wohl auch erst einer gründlichen journalistischen Recherche vorbehalten bleiben. – Aber dass die Konflikte durch Lügen und einseitige Propaganda derzeit massiv angeheizt werden, liegt bereits auf der Hand.

So genannte „Sicherheitsberater“ und andere äußerst zweifelhafte „Experten“ des ach so freien und friedlichen Westens schütten derzeit ihre prall gefüllten Lügensäcke wie Füllhörner über die Bevölkerung, die Presse und zaudernde Regierungsverantwortliche aus: Russland wolle in die Ukraine einmarschieren – und zwar sehr bald, tönt es seit November. Doch seit Dezember geschah nichts dergleichen. Russlands Bekundungen, keine solche Aktion durchzuführen, werden höhnisch als Lügen abgetan, um selbst weiter Kriegsstimmung erzeugen zu können. Selbst der ansonsten sehr folgsame Präsident der Ukraine sieht keine direkte Kriegsgefahr, doch das geht im Presserummel um die Russen-Panzer und -Raketen „zum Glück“ schnell unter.

Im Januar wusste die Führung der USA nämlich bereits, wie solch ein „Einmarsch“ der Russen gestartet werden sollte: mit einem gefälschten Propagandavideo, das eine ukrainische Aggression zeigen sollte! – Nun, dieses Video ist nie aufgetaucht und wohl auch von Russland nie gedreht worden, aber vielleicht haben CIA und die von ihr angeleiteten ukrainische bewaffneten Ultrarechts-Nationalisten es ja schon mal „auf Vorrat“ selbst aufgenommen… Da geht den Herren und Damen Kriegstreibern in den USA und der Nato ihre „Gleiwitz-Fantasie“ wohl selbst mit ihnen durch. Doch weder „um 5 Uhr 45“ noch sonstwann wurde von russischer Seite „zurückgeschossen“.

Egal, was daran stimmt oder nicht – solche Behauptungen setzen sich über die hörigen und beflissenen Redaktionen der Westmedien irgendwie doch in den Köpfen vieler Menschen fest. Und genau das ist ja auch der Sinn: Es sollen Frontgefühl und Kriegsbereitschaft erzeugt werden – und natürlich eine feste Anti-Putin- bzw. Anti-Russland-Stimmung.

Weil aber der „russische Bär“ offenbar gar nicht ans Angreifen denkt, werden die Spekulationen weiter angeheizt: „An diesem Mittwoch“ (also heute in drei Tagen!) soll Putin angeblich zuschlagen und in die Ukraine einmarschieren! Nun heißt es, Augen und Ohren zu schärfen und auf die Live-Bilder zu warten…

Doch halt, zu Russlands vom Westen herbeigeredeter Aggression wird es womöglich gar nicht kommen – und das braucht es auch gar nicht! Denn das Lügengespinst ist mit Sicherheit schon auf die nahe Zukunft ausgelegt worden – zum Beispiel so: „Putin“ greift nicht an. Aber deswegen wäre dann nicht Putin der Gute, sondern der Westen! Denn, so wird es allüberall tönen, nur die Politik der westlichen Härte und Entschlossenheit, gepaart mit Droh-Diplomatie, habe den bösen Russen stoppen können…

Gleichzeitig wird die „Dankbarkeit“ der Ukraine (und womöglich auch anderer Staaten) und ihrer Marionettenregierung als so groß dargestellt werden, dass sie immer näher an die USA und die Nato herangeführt wird und letzterer dann doch irgendwann beitritt. „Selbstbestimmungsrecht“ und „freie Bündniswahl“ nennt man das ja in der West-Propaganda. Wer da immer noch ein gesamteuropäisches Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands im Kopf hat, wird dann endgültig als ewiggestrig abgestempelt werden. Wie aggressiv „der Russe“ ist, habe man, so wird es aus Regierungspressekonferenzen und den folgsamen Medien erschallen, gerade erst erfahren…

Was auch immer gerade in Washington oder sonstigen von dort angeleiteten politischen Zentralen des Westens gerade erdacht und erfunden wird: Russland wird immer als der Verlierer dargestellt werden – und als „böser Bube“, mit dem man als Rest-Europäer keine Geschäfte mehr machen soll, schon gar keine verlässlichen und preisstabilen Gasgeschäfte mehr, denn die wird dann „Uncle Sam“ mit seinen Profitbrüdern übernehmen (allerdings weder klimaneutral noch preisstabil!) und sich so Rest-Europa als profitträchtigen Absatzmarkt zu sichern versuchen.

Gewöhnen wir uns doch schon mal an die bald auftauchenden Überschriften, wie „Baerbocks Härte-Plan geht auf: Putin weicht zurück“ oder „Erfolg des Westens: Die Ukraine bleibt frei“ oder „Endlich: SPD gibt Nord Stream 2 keine Chance mehr“… – Noch Fragen, warum für immer mehr Menschen die „westlichen Werte“ keinen Pfifferling mehr wert sind? Die Antworten auf solche Fragen müssen allerdings höchste Besorgnis auslösen.

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