Auch in Flensburg: Die Ignoranz der Wenigen führt zur Regelverschärfung für alle

Ab heute 18 Uhr: Verschärfte Corona-Regeln wegen steigender Infektionszahlen (7-Tage-Wert von mehr als 35 pro 100.000 Einw. – für ganz Flensburg also etwa 30). Daher herrscht Maskenpflicht im Freien zwischen Nordermarkt und Südermarkt sowie in der unteren Angelburger und in der Roten Str. – Außerdem wird die Personenzahl für Veranstaltungen und private Feiern begrenzt.

Ach ja… Diese Maßnahmen gibt es nicht etwa, weil sich nicht schon gut 90 Prozent an die gängigen „AHA“-Regeln halten würden – sondern weil es mit knapp 10 Prozent immer noch zu viele gibt, die sie NICHT einhalten, sei es im privaten Kreis, bei Feiern und Gastronomiebesuchen, in der Öffentlichkeit oder sei es, weil einige unnötige Reisen an andere Orte (nah oder fern) einfach nicht unterlassen wollen.

Und ach ja… Diese Maßnahmen gibt es nicht etwa trotz derzeit geringer Sterblichkeitszahlen, sondern weil die knapp 10 Prozent Corona-Verharmloser*innen und Maskenverweiger*innen bei einer Infektion überwiegend jünger sind und daher oft selbst nicht nennenswert krank werden. – Sie stecken aber Unbeteiligte (privat oder „draußen“) an, die das Virus an Menschen in bekannten Risikogruppen weitertragen – und dadurch nicht nur deren Gesundheit, sondern auch weite Teile des öffentlichen Lebens gefährden.

Und ach ja… Die Corona-Maßnahmen (früher und jetzt) gibt es nicht, um unsere Demokratie abzuschaffen, sondern um die Pandemie einzudämmen und brasilianische oder US-amerikanische oder spanische oder britische oder tschechische Verhältnisse zu verhindern. Das hat hierzulande bisher einigermaßen geklappt – bis die Leugner*innen und Verweiger*innen nun durch ihr unsolidarisches Agieren ihren maßgeblichen Teil zum Infektionsanstieg beigetragen haben.

So… Und nun können die Leugner*innen, Mäkler*innen, Reise- und Festsüchtigen und andere Verweiger*innen weiter ihre Thesen äußern oder in der Kommunalpolitik die Corona-Maßnahmen abzuschaffen versuchen. Die Demokratie macht ihnen all das möglich, auch bei Demonstrationen oder im Internet. Sie sind und bleiben aber glücklicherweise eine zahlenmäßige Minderheit – und genau das müssen sie akzeptieren! Deswegen haben sie sich auch an die Regeln zu halten – um Andere nicht in Gefahr zu bringen!!!

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