Flensburger Umlandverkehr: Da geht noch was!

Mehr „positive Fantasie“ im regionalen ÖPNV, bitte… – (M)ein Leserbrief

Dass der Grenz-Stau die Fahrpläne der Linie 1 durcheinanderbringt, ist ärgerlich (zumal die permanenten Grenzkotrollen doch eher ein nerviges „Kopenhagener Schaulaufen“ ohne nennenswerten Effekt sind). Deshalb aber die Strecke Am Lachsbach – Kruså ganz zu streichen, wäre ein herber Verlust, weil z.B. auch der Wasserslebener Strand mit dem Stadtverkehr nicht mehr zu erreichen wäre.

Wie wäre es also, die Stammlinie 1 am Lachsbach enden zu lassen, aber eine Shuttle-Linie „1X“ von dort nach Kruså pendeln zu lassen? „Die 1“ bliebe pünktlich, und die ganze Strecke erhalten. Wer dafür zuständig wäre (Aktiv-Bus oder der Kreis), ist für die Fahrgäste übrigens drittrangig, denn für sie steht eine gute (klimafreundliche!) Mobilität obenan.

„Zuständigkeitshemmungen“ sollten ohnehin schnellstens verschwinden, damit ein besserer und dichterer Taktverkehr ins Umland kommen kann, z.B. mit einer Linie 31 nach Handewitt, 32 ZOB – Harrislee und 33 zwischen den Bahnhöfen in Flensburg und Padborg – mit Stopps an allen innerstädtischen Haltestellen. Dafür sollte es einheitliche Tickets zum Aktiv-Bus-Tarif geben. Mit etwas „positiver Fantasie“ geht da also noch so einiges, um die Mobilität in der Region Flensburg zu erhalten – und wichtig: modern und klimafreundlich zu verbessern! Streckenstilllegungen wären sehr „von gestern“ – wie auch getrennte Zuständigkeiten…

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