Lese-Tipps – Heute: „International“

1. – junge Welt (Berlin, 19.11.2019): BRASILIEN – „Lula greift wieder an“

Luiz Inácio Lula da Silva (Ex-Präsident, „Lula“) erklärt vor Zehntausenden in Recife: „Ich sehe, wie das Land ruiniert wird.“

Im junge-Welt-Artikel heißt es u.a.: Die Politik der Regierung von Jair Bolsonaro nehme den Jungen die Zukunft und treffe besonders die Afrobrasilianer, die Indigenen, die Frauen und die LBGT-Personen. „Jede Minute des Lebens, die ich noch vor mir habe“, versprach der 74jährige, wolle er dazu nutzen, „um uns von dieser Bande von Milizionären zu befreien“, die das Land übernommen habe. Damit bezog sich Lula auf die engen Verbindungen des Clans des faschistischen Präsidenten Bolsonaro zu paramilitärischen, kriminellen Organisationen in Rio de Janeiro.

2. – Infosperber (Schweiz, 20.11.2019): PALÄSTINA / USA / ISRAEL – „Die USA entscheiden selber, was im Völkerrecht gilt“

Verstöße des „Westens“ gegen das Völkerrecht häufen sich. Es wird nicht erst seit dem Angriff auf Jugoslawien 1999 oder Bushs Irak-Krieg 2003 gebrochen. USA-Interventionen gegen souveräne mittel- und südamerikanische Staaten gibt es seit den 1950er Jahren massenhaft – und auch im Verhältnis zu Israels Regierungen, die durch die UN- und völkerrechtswidrige Besetzung und Besiedlung fremden Territoriums, bleiben westliche Regierungen (von einigen Lippenbekenntnissen zum Völkerrecht abgesehen) untätig. – Seit geraumer Zeit betreiben die Administrationen in Tel Aviv und Washington eine direkte Annektionspolitik – und untergraben damit die ohnehin schwierigen Friedensbemühungen für eine Zwei-Staatenlösung im Nahen Osten. – Der Artikel beleuchtet dabei besonders die Rolle der USA.

3.  – Mosaik-Blog (Österreich, 19.11.2019): WELTWEITE PROTESTBEWEGUNGEN – „Globale Revolte? – Der Rote Oktober 2019 und die Zukunft der globalen Aufstände“

„Gegenwärtig brennen weltweit Straßen. Irak, Chile, Ecuador, Hong Kong, Libanon, Algerien – die Liste ließe sich fortführen“, heißt es einleitend in diesem Artikel. Darin wird deutlich, dass es die „kleinen Ereignisse“ sind, die in vielen Ländern emanzipatorische Proteste entzünden, die sich gegen die Bevormundung durch global-kapitalistische Strukturen, fehlende Demokratie oder die korrupten und/oder undemokratischen Herrschaftseliten richten – und damit größtenteils einen grundlegenden Widerstandscharakter für soziale und demokratische Erneuerung in sich tragen.

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