Flensburg: Unterstützung für Lebensmittel-Hilfsorganisationen

Steigende Kundenzahlen führen zu finanziellen und organisatorischen Problemen. Große Mehrheit für SSW-Antrag im Sozialausschuss. Auch DIE LINKE stimmt zu.

Flensborg Avis berichtet heute in einem dänischsprachigen Artikel von der Sitzung des städtischen Ausschusses für Soziales und Gesundheit (SuG) am 23.09., bei der nahezu einstimmig eine finanzielle Unterstützung für die drei Hilfsorganisationen Die Tafel, Smörrebröd-Hilfe und Haltestelle Sponte Nord beschlossen wurde. Dazu lagen Beschlussanträge von SPD, Grünen und SSW vor. Letzterer wurde, so Flensborg Avis, mit wenigen Änderungen angenommen. Etwa 30.000 Euro werden im beschlossenen Antrag dafür veranschlagt; eine endgültige Summe soll noch vor Jahresende zwischen der Stadtverwaltung und den drei Organisationen verhandelt werden, bevor eine konkretisierte Vorlage auch im Finanzausschuss behandelt wird.

SuG-Mitglied Edgar Möller (SSW) hatte zu dieser politischen Initiative erklärt, dass die drei Hilfsorganisationen „eine Arbeit leisten, die eigentlich die Kommune übernehmen müsste. Sie müssen daher auf einer stabilen Grundlage arbeiten können.“ – Lucas Plewe, SuG-Mitglied der Ratsfraktion DIE LINKE, der dem Antrag ebenfalls zugestimmt hatte, äußerte gegenüber Flensborg Avis: „Es ist wichtig, dass alle die gleiche Unterstützung bekommen und dass es keine ungleiche Behandlung gibt. Wir brauchen einen Beschluss, der allen drei Organisationen nützt. Es sollte eine Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den drei Organisationen geben.“

Wie aus einem weiteren Bericht der Flensborg Avis vom heutigen Tage hervorgeht, haben insbesondere die Smörrebröd-Hilfe und Haltestelle Sponte Nord mit finanziellen und organisatorischen Engpässen zu kämpfen, da es einen merkbar höheren Zulauf zu den Verteilorganisationen gibt. – „Es kommen immer mehr Kunden, unter anderem auch mehr Flüchtlinge“, erklärt Björn Ketelsen von der Smörrebröd-Hilfe. „Aber ganz besonders fällt auf, dass immer mehr Rentner und Rentnerinnen zu uns kommen. Das ist dramatisch und ein großes Problem.“

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